Mit dem Kauf der Rebhänge um Radebeul und des Presshauses mit umliegendem Gelände wurde 1401 der „Hoflößnitz“ von dem Wettiner Wilhelm I. dem Einäugigen, Markgrafen von Meißen gegründet. Damit brachten die Wettiner den verstreuten Weinbergbesitz der Umgebung für fast 5 Jahrhunderte unter ihre Kontrolle.
Das Zentrum ihres Weinbaus lag auf diesem Hofgut. Der Kurfürst Johann Georg I. veranlasste erst 1650 den Bau des Berg- und Lusthauses.