Das älteste noch erhaltene Herrenhaus im Renaissancestil in der Oberlößnitz ist das, einst den Meißner Bischöfen gehörende, um 1574 gebaute Bennoschlösschen. Etwa 600 nach Christus siedelten in der Lößnitz einst slawische Sorben.
Vom 10. bis 12. Jahrhundert ab wurden dann von den Markgrafen und Bischöfen, die den Weinbau förderten, deutsche Bauern aus Main- und Rheinfranken, Thüringen und Niedersachsen hier angesiedelt. Viele Hänge wurden gerodet und Weinterrassen angelegt. Ab Ende des 16. bis Anfang des 19. Jahrhunderts bauten die Weinbergbesitzer hier Herrenhäuser, die ihnen als Sommersitze dienten.